Lebensmittel & Ernährung gegen Krebs – das hilft!

Es gibt unzählige Krebsdiäten, mit denen man vermeintlich etwas gegen den Krebs tun kann. Dass die Ernährung eine Auswirkung auf den Krankheitsverlauf hat, ist tatsächlich erwiesen. Dabei ist die richtige Ernährung zwar nicht heilend, sondern unterstützt den Behandlungserfolg.

Welche Vorteile hat eine ausgewogene Ernährung für den Krankheitsverlauf?

  • Sie bietet genügend Nährstoffe, die der Körper braucht
  • Gewichtsverlust oder Mangelernährung wird vorgebeugt
  • Sie kann die Lebensqualität verbessern und das Leben verlängern
  • Die Wirkung der Standardtherapie kann verbessert werden

Verbreitete Krebsdiäten

1. Krebsdiät nach Dr. Coy

Die Krebsdiät nach Dr. Coy stützt sich auf den Warburg-Effekt. Dieser zeigt, dass Tumorzellen keinen Sauerstoff brauchen, sondern Energie durch Kohlenhydrate gewinnen. Daraus folgt die Annahme, dass man durch den Verzicht auf Kohlenhydrate Krebszellen „aushungern“ kann. So basiert die Ernährung nach Dr. Coy auf kohlenhydratreduzierten Lebensmitteln – sie werden jedoch nicht komplett gestrichen. Es sind 1 Gramm Kohlenhydrate pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag erlaubt. Vermehrt werden Vitamin E, sekundäre Pflanzenstoffe, hochwertige Fette und Laktate eingenommen. Diese sollen den Vergärungsstoffwechsel verringern. Diese Ernährung ist leider noch wenig erforscht.

2. Die Öl-Eiweiß-Kost nach Johanna Budwig, kurz Budwig-Diät

Wir haben in unserem Krebszentrum sehr gute Erfahrungen mit der Öl-Eiweiß-Kost nach Johanna Budwig gemacht. Erforscht ist die Diät ebenfalls noch wenig. Bei dieser Kost nimmt man vermehrt Fette und Eiweiße zu sich, was die Tumorzellen wieder in den Verbrennungs-Stoffwechsel überführt. Die Pharmakologin und Heilpraktikerin Dr. Budwig geht davon aus, dass Krebs durch zu viel gesättigte Fettsäuren entsteht. Deshalb geht sie mit Kost vor, die viele ungesättigte essenzielle Fettsäuren besitzt. Darunter fallen zum Beispiel:

  • Leinöl
  • Quark
  • Obst
  • Gemüse

Was man bei dieser Ernährung weglässt, ist Fleisch, Kaffee, Alkohol, weißer Zucker, raffinierte Öle, Transfette sowie weißes Mehl.

Fazit

Im Allgemeinen sollten Sie darauf achten, sich ausgewogen zu ernähren und dabei natürliche Inhaltsstoffe zu sich zu nehmen. Außerdem sollten die Lebensmittel eine gute Qualität haben, am besten in Bio-Standard. Achten Sie deshalb auf Folgendes:

  • Meiden Sie Kohlenhydrate und Zucker. Essen Sie lieber Vollkorn- statt Weißbrot und pflanzlichen statt raffinierten Zucker.
  • Nehmen Sie ausreichend hochwertige Fette zu sich.
  • Essen Sie jeden Tag ausreichend Obst und Gemüse als Lieferant von Vitaminen und Antioxidantien.
  • Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung, um Mangelernährungen zu vermeiden.
  • Auf Fertiggerichte und Fast-Food sollte komplett verzichtet werden.

Lassen Sie sich bei jeder Ernährungsumstellung gut beraten. In unserem 3E Gesundheitszentrum betreuen wir Sie gerne und erklären Ihnen unsere Öl-Eiweiß-Kost. Dabei werden Sie stets ärztlich betreut und die Ernährung wird individuell an Sie angepasst.