LOTHAR HIRNEISE ÜBER ALTERNATIVE HEILMETHODEN BEI KREBS

In den letzten Jahren bin ich auf der ganzen Welt herumgereist, um erfolgreiche Krebstherapien gegen Brustkrebs, Lungenkrebs und anderen Krebsarten zu finden sowie zu untersuchen. Zuerst tat ich dies aus persönlichen Gründen, später als Forschungsdirektor der National Foundation for Alternative Medicine in Washington und bis heute mache ich dies als Vorstand von Krebs21. Ob in Mexiko, Russland oder Italien, sehr schnell wurde mir klar, dass Medizin keine Wissenschaft ist. Sicherlich haben Sie oder einer Ihrer Bekannten auch schon einmal die Erfahrung gemacht, dass Sie drei Ärzte um deren Meinung gefragt haben und mit vier verschiedenen Meinungen nach Hause gekommen sind. Das hat absolut nichts mit Wissenschaft zu tun und wenn man einmal von der Chirurgie bzw. der Notfallmedizin absieht, zieht sich diese „Nichtwissenschaft“ durch alle Bereiche der Medizin.

Vielzahl an Behandlungsmethoden sorgt für widersprüchliche Aussagen verschiedener Ärzte

Auf meinen Reisen durch die onkologische Literatur erging es mir nicht besser. Sich widersprechende Aussagen gehören hier genauso zur Tagesordnung, und total verwirrt wird man spätestens, wenn man sich mit Ärzten darüber unterhält, wie denn nun die Testergebnisse der Studien in all den Büchern zu bewerten sind. Von der gleichen Studie können Sie Sätze hören wie „das ist ein neuer Durchbruch in der Medizin“ oder aber „diese Studie können Sie vergessen, schauen Sie doch nur einmal an, wer sie finanziert hat“. Als logisch denkender Mensch ist die konventionelle Medizin, wie sie heute praktiziert wird, nichts anderes als ein Pool von sich widersprechenden Aussagen, aus dem sich jeder das herausnehmen darf, was er will, geschützt von Krankenkassen, Regierungen und vielen Ärzteverbänden.

Betrachtungsweise einfach mal ändern – der Patient im Mittelpunkt der Therapie

Zu einem Zeitpunkt, als ich mir schon längst eingestanden hatte, dass ich noch Jahre damit verbringen könnte unterschiedlichste Meinungen darüber anzuhören was Krebs ist, wie Krebs entsteht und vor allem wie Krebs zu behandeln ist, begann ich das von mir gesammelte Material etwas näher anzuschauen und monatelang auszuwerten. Das Wichtigste bei der ersten Auswertung meiner damaligen Reisen war, dass es zwingende Gemeinsamkeiten bei Menschen gab, die Magenkrebs, Brustkrebs oder eine andere Krebserkrankung in einem so genannten „finalen Stadium“ überlebt hatten. Dies brachte mich zu dem Punkt, Onkologie zum ersten Mal richtig zu betrachten – nämlich aus der Sicht der Patienten und nicht aus der Sicht der Ärzte und Wissenschaftler.

Umfassendes Verständnis von den unterschiedlichsten Behandlungsmethoden bei Krebs

Aus dieser Sicht war es mir möglich, Onkologie endlich wieder von einer logischen Seite aus zu betrachten. Erstmals konnte ich das bisher gesammelte Wissen in ein verständliches System packen und all die Theorien über Entstehung und Behandlung von Krebs genau da einordnen, wo sie hingehören. All die verschiedenen Sätze der konventionellen und der nicht-konventionellen Behandlungsmethoden verwirrten mich nicht noch mehr, sondern halfen mir immer klarer bei der Wahrheitsfindung.

Die perfekte Krebstherapie? Aufschlussreiche Ergebnisse meiner Studien

Zwei Ergebnisse waren sehr schnell offensichtlich. Zuerst fand ich heraus, dass Krebskranke in einem finalen Stadium viel erfolgreicher zu behandeln sind, wenn sie KEINE massive konventionelle Therapie über sich ergehen lassen mussten. Leider findet man jedoch solche Menschen in den westlichen Ländern nur sehr selten, da die übliche Medizin und leider auch die Gesetzgebung fast nur konventionelle Methoden und Therapien erlauben bzw. bezahlen. Der zweite Punkt, den ich herausfand, war der, dass schwer Krebskranke niemals durch bestimmte Medikamente geheilt wurden, sondern immer durch alleinige mentale bzw. spirituelle Arbeit, Ernährung und/oder durch eine Kombinationstherapie mit Entgiftungsmaßnahmen.

Behandlungsmethoden mit großen Nebenwirkungen in den seltensten Fällen bester Weg

Und noch etwas war auffällig bei meinen Auswertungen. Keiner der Patienten hatte Therapien angewandt, die in irgendeiner Art schwerwiegende Nebenwirkungen hatten (obwohl dies natürlich während der ersten Therapie(n) sehr oft vorkam). Das alte Gesetz: Primum non nocere (Zuerst einmal nicht verletzen), welches in der Medizin des 19. und des 20. Jahrhunderts leider vergessen wurde, brachte Menschen direkter und unkomplizierter auf den Weg der Gesundheit, als die heutige, moderne Medizin.

Gegenwärtiges System verhindert objektive Auseinandersetzung mit Wissen über Krebstherapien

Jetzt werden sie vielleicht denken, na ja, das ist ja wohl nichts Neues. Warum aber werden dann daraus keine Konsequenzen gezogen? Warum hat noch niemand damit begonnen, dieses Wissen in ein System für Jedermann zu packen? Warum glaubt jeder sein „Puzzleteil“ im großen Bild der Onkologie als gesamtes Bild verkaufen zu können? Sehr schnell fand ich die Antwort auf all diese Fragen. Ich war ganz einfach in keinem der Systeme „gefangen“, in denen all die Menschen normalerweise stecken, die dieses Wissen zumindest teilweise ebenfalls haben.
Ich musste meinen Lebensunterhalt nicht mit dem „Verkauf“ von Therapien oder Medikamenten verdienen. Ich war nicht gezwungen, aus politischen oder finanziellen Gründen meine Karriere zu fördern. Niemals zuvor hatte ich etwas öffentlich behauptet, was ich zurücknehmen musste oder was dazu führte, dass ich mein Gesicht verloren hätte. Auf den ersten Blick erscheint Ihnen dies vielleicht gar nicht so bedeutend. Doch wenn Sie einmal etwas genauer anschauen, wer heutzutage was behauptet und warum, dann werden Sie sehr schnell herausfinden, dass einer dieser Punkte immer eine bedeutende Rolle spielt.

Das gesammelte Wissen in einer alternativen Krebstherapie

Ich war also das, was man auf gut Deutsch „unabhängig“ nennen konnte. Selbstverständlich halfen mir meine psychoanalytische Ausbildung und meine mathematisch-logische Denkweise, das gesammelte Wissen später in eine alternative Krebstherapie und das 3E-Programm zu integrieren. Wenn ich aber die letzten Jahre Revue passieren lasse, dann war es vor allem meine persönliche Unabhängigkeit, die es mir ermöglichte, meine onkologischen Erfahrungen in ein System zu bringen. Nur so war es mir möglich, neugierig durch die Welt zu reisen und mich selbst davon zu überzeugen, welche erfolgreichen alternativen Heilmethoden es da „da draußen“ gibt, wenn man Ärzten, geheilten Patienten und Wissenschaftlern vorurteilsfrei gegenüber tritt.